Dienstag, 17. November 2009

das Weihnachtshaus

Was es in Kirchlengern, nah meiner Heimat nicht alles gibt...

31.000 Lämpchen...

http://www.nw-news.de/_em_daten/_nw/2009/11/17/091117_1714_weihnachtshaus.jpg

Marburg im Herbst

Am Sonntag waren die Linda und ich unterwegs in der Stadt und haben ein paar herbstliche Momente eingefangen. Dabei konnte Linda meine Kamera ausprobieren und entstanden sind, wie ich finde, sehenswerte Bilder ;-)

Sonntag, 15. November 2009

Ethik und Exegese - die großen "E"s des Bibelschülers


Heute habe ich meine Aufzeichnungen der letzten Ethik-Stunden bei uns am Bibelseminar durchgesehen. Dazu noch das Buch "Verantwortlich Leben" von T. Geddert, in dem es um eine christliche Ethik geht. Alles zur Vorbereitung für die Klausur am Dienstag. Und ich fühle mich genauso schlau wie vorher. Zu Themen wie Sexualität, Ehe und Homosexualität gibt es jede und keine Antwort in der Bibel. Ich glaube, je nachdem welche Antwort ich erwarte, diese werde ich auch finden... Naja, einfache Antworten zu erwarten, habe ich mir schon lange abgeschminkt. Wobei das im Kern eine gute Sache ist. Ich meine, so unterschiedlich wie wir Menschen sind, gibt es Fragen zu denen wir Antworten suchen. Und es gibt keine Pauschalantworten. Aber wie können wir Christen trotzdem einen Unterschied zu einer immer mehr duldenden Meinung in der Welt werden, ohne in die fundamentalistische Ecke gestellt zu werden. Unsere Welt strebt dahin, dass sich jeder Mensch, egal wo, jederzeit verwirklichen kann. Der Mensch ist frei und die Gedanken sind es auch!
Ich finde, dass diese Feiheit ein großer Schatz und Fluch zugleich ist. Jeder Mensch sollte das Recht haben, sich selbst Verwirklichen zu können. Gleichzeitig liegt darin auch eine große Verantwortung. Wie gehe ich mit meinen Ressourcen und denen der Erde um? Schränke ich Menschen mit meinem Tun ein? Inwieweit muss ich für meine
Freiheit Verantwortung übernehmen? Und, was sagt Gott dazu? Fragen, denen wir uns stellen müssen um uns ein gemeinsames Leben auf dieser Erde zu ermöglichen...
Vor ein paar Wochen hörte ich den Satz: "Als Christ hat man Probleme, die man ohne Gott nicht hätte!" Nun ja, eine steile Aussage, aber es ist schon was dran. Immer fragen zu müssen, was sagt denn Bibel oder besser Gott dazu, empfinde ich oft als mühsam. Und nicht selten meldet sich mein schlechtes Gewissen, wenn ich daran denke, wie Gott diese Situation beurteilen würde. Aber das ist doch keine Lösung, oder?!
Die Bibel kann ein erster Anhaltspunkt sein um eine Meinung zu bekommen, um Stellung zu beziehen. Die Menschen vor über 2000 Jahren und mehr hatten auch mit moralischen oder besser ethischen Problemen zu kämpfen. Die Antworten, die die Bibel liefert sind Anhaltspunkte, aber eine Lösung auf mein Dilemma?
Gelernt habe ich, die Bibel im Kontext ihrer Geschichte zu lesen. Und dafür liefert sie eine Fülle von Material. Heute müssen wir den Kern der Botschaft erkennen und herausarbeiten. Das was Gott durch die Jahrhunderte gesagt hat und für uns heute immer noch brandaktuell ist, wie damals. Ich merke, wie ich gerade am Anfang dieser exegetischen Aufgabe stehe, selbst auf der Suche nach Standpunkten bin. Diese Suche hat gerade erst begonnen...
Und was jetzt?

WWJD-What Would Jesus do? ich denke, da steckt viel Wahrheit und ein Schlüssel zur Lösung drin. Denn Jesus sah und sieht in erster Linie den Menschen, er sieht ihn und sie an. Und er entdeckt eine Geschichte, die will er erfahren. Er stellt die richtigen Fragen und sucht nicht nach falschen Antworten?!

Und bei all dem Streit zwischen Homosexualität, Frauen als Predigerinnen, Sex vor der Ehe und so weiter, möchte ich zuallererst den Menschen sehen, seine und ihre Geschichte. Die einzigartige Persönlichkeit und das was diese Person tatsächlich ausmacht. Meinungen können sich ändern, keine Frage, aber man sollte auf der Suche danach bleiben und bei mir fängt sie gerade an...


"Ihr seid für die Welt wie Salz. Wenn das Salz aber fade geworden ist, wodurch soll es seine Würzkraft wiedergewinnen? Es ist nutzlos geworden, man schüttet es weg, und die Leute treten darauf herum. Ihr seid das Licht, das die Welt erhellt. Eine Stadt, die hoch auf dem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet ja auch keine Öllampe an und stellt sie unter einen Eimer. Im Gegenteil: Man stellt sie so auf, dass sie allen im Haus Licht gibt. Genauso soll euer Licht vor allen Menschen leuchten. Sie werden eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel dafür loben." Jesus Christus

Montag, 9. November 2009

Freizeitnachtreffen vom ajc

Liebe Leserinnen und Leser,
nach einem tollen Wochenende, bin ich wieder zurück im verregneten Marburg. Diesmal hat es mich nach Braunsbach (bei Schwäbisch Hall) verschlagen, denn da war unser ajc Sommerfreizeit- Nachtreffen der Teens und Mitarbeiter. Viele sind gekommen und es war richtig schön, auf Freunde aus Hohenlohe zu stoßen. Aus meine Zelt waren 5 Jungs da die unserem Zeltnamen "die langen Dinger" wie auf der Freizeit alle Ehre gemacht haben ;-) Wir haben viel Zeit zum spielen und zum quatschen gehabt, gebastelt und ganz lecker gegessen. Das gute alte "verstecken im Dunkeln" ist nicht aus Mode gekommen, ganz im Gegenteil, wir haben eine total spannende Nachtaktion daraus gemacht. Danach wurde es leider etwas ernster, denn ein Mädchen bekam heftige Ohrenschmerzen. Nach kurzem hin-und-her sind wir dann ins Krankenhaus, wo wir nicht vom Pförtner, aber einer total coolen Krankenschwester liebevoll aufgenommen wurden. So konnte ich auch in der 2. Nacht nicht vor 03.30h ins Bett...zzz... Gewckt durch das Glockengeläut der Kirche direkt nebenan, standen wir um 8.00h zum Frühstück auf und feierten nach dem Packen&Putzen einen gemeinsamen Gottesdienst.

Achso, bevor ich nach Braunsbach gefahren bin, habe ich eine MBS-Mitstudentin die auch mit zur Sommerfreizeit gefahren ist, in Heidelberg abgeholt. Ein kurzer Blick aufs Schloß und ein leckerer "Lebkuchen-Latte-Macchiato" bei Starbucks, dann mussten wir aufbrechen aus der schönen Stadt Heidelberg...

Donnerstag, 5. November 2009

Was mir wichtig geworden ist...


Was mir wichtig geworden ist...
Zuhause in Bünde, hier in Marburg und überall wo ich Freunde und Menschen kennenlernen durfte, habe ich viel über ihre Geschichte, ihr Zuhause, ihr Leben erfahren. Daraus sind ein paar Dinge entstanden, denen ich gerne nacheifern möchte. Das was für mich wirklich zählt, wofür ich Menschen bewundere.

Menschen, die sich engagieren, denen es nicht egal ist wie die aktuellen Zustände sind. Die Aufstehen gegen Gewalt, Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Menschen, die für andere Einstehen, Partei ergreifen und für dich weiterkämpfen, wenn du dich schon lange aufgegeben hast. Menschen, die an Gott glauben, ihn lieben, ihr ganzes Leben Gott anvertrauen und daraus unendlich reich gesegnet werden und diesen Segen weitergeben. Menschen, die das was sie haben mit anderen teilen, so wenig es auch sein mag. Menschen, die für ihre Träume leben, denen jede Minute des Lebens zu kostbar ist, um sie einfach verstreichen zu lassen. Menschen, die in dem größten Scherbenhaufen jedes Teil für wertvoll erachten. Die wissen, wie schön das zusammengesetzte Stück aussehen muss. Menschen, die nicht für alles eine Antwort haben und das auch eingestehen. Menschen, die mich in schwierigen Zeiten aushalten, einfach da sind und ohne Worte unendlich viel gutes Sagen können. Menschen, die Bilder aus jeder Phase ihres Lebens, den schwierigen wie schönen, besitzen und zeigen. Menschen, die ein funkeln in den Augen haben, wenn sie ein Abenteuer wittern. Die Wissen, dass Mut bedeutet nicht mutlos zu sein, sondern vorangehen und nicht die Augen verschließen. Menschen, die in kleinen Dingen, Großes tun. Menschen, die sich nicht zu schade sind, sich hinterfragen lassen, die auch gegen den Wind segeln können. Und auch mal aus der Reihe tanzen! Einfach, Menschen die Hoffnung schenken.
to be continued...

Danke, dass es euch gibt!

Samstag, 31. Oktober 2009

Eine Kursfahrt die ist lustig, eine Kursfahrt die ist schön, ja da kann man was erleben...

Juhu, die erste Schulwoche ist schon vorbei. Okay, wir waren auch von Dienstag bis Donnerstag auf Klassenfahrt in Langgöns-Dornholzhausen und das ist ja wie Ferien.
Untergebracht waren wir im Paul Schneider Freizeitheim, einem ruhig gelegenen Haus mit Abenteuerspielplatz und Sauna. Diese (also die Sauna) haben wir auch außgiebig an den 2 Tagen genutzt. Dazwischen konnten wir lange ausschlafen, ab 10.30 Uhr Brunch mit ganz vielen und leckeren Sachen. Nachmittags haben wir einen Mörder beim Krimitheater gesucht und beim Geländespiel unseren Eisenbahntycoon im Wilden Westen verteidigt. Abends war immer viel Zeit für Spiele und Grillen. Alles in allem war es eine sehr schöne gemeinsame Zeit mit der Klasse ;-)

Montag, 26. Oktober 2009

erster Schultag, redselige Senioren und leckeres Pfannkuchen-Schlemmen

Hallo Freunde,

heute ging's wieder am Bibelseminar los. Die Schule ist ohne die 3. Kurse, die im Praktikum sind, ziemlich dünn besucht. Für uns zweiten war heute die Weiterarbeit an unserem Soziologie Projekt dran. Unsere Gruppe war heute in der Stadt unterwegs um Senioren auf ihre Meinung bezüglich Jugendliche anzusprechen. Wir haben uns zu Beginn der Befragung die Frage gestellt, ob Senioren, die regelmäßig Kontakt (z.B. in der Gemeinde) mit Jugendlichen haben, diese höflicher und hilfsbereiter einschätzen. Nun ja, unser Fragebogen ist fertig und heute haben wir unsere erste Runde in der Stadt gedreht. Insgesamt kamen wir auf etwa 30 Befragte. 100 ist unser Ziel! Aber ich fand es sehr schwierig überhaupt erstmal mit dem Fragebogen in der Hand Leute anzusprechen. Irgendwie hab ich da selbst keine Lust drauf, Fragen mitten in der Stadt von wildfremden Menschen zu beantworten und jetzt sollte ich selbst auf einmal los... Um es vorwegzunehmen - Es war nicht der große Renner. Zwar haben wir ein paar Leute getroffen, die Bögen ausfüllen, aber das Thema bot eine ideale Grundlage um über unsere Gesellschaft und was alles nicht richtig läuft zu diskutieren. Okay, das war ganz spannend, aber am Ende hatten wir trotzdem kein Ergebnis... Heute Abend gibt's aber lecker Pfannkuchen für unsere Gruppe! Mhhhh