Sonntag, 31. Januar 2010

deinchristian.aufdieohren


Liebe Freunde,

ab soofort könnt ihr auch Audioinhalte von mir hören. Dafür habe ich eine extra Website eingerichtet. Surft einfach mal vorbei:



Viel Spaß dabei ;-)

Donnerstag, 21. Januar 2010

Christsein in der Konsumgesellschaft - mal praktisch

Quelle: flickr.com

In den letzten Wochen haben wir im Unterricht mit Thomas Weißenborn über das Thema "Christsein in der Konsumgesellschaft" nachgedacht. Thomas hat dazu sein gleichnamiges Buch herausgebracht, welches dieses Thema kurz und knackig zusammenfasst.
Es ist herausfordernd und unbequem sich darüber Gedanken zu machen, was ich kaufe und unter welchen Bedingungen es hergestellt wird.
Produzierte Computerteile von verfolgten Christen aus Korea, Hosen und T-Shirts hergestellt unter schlechtesten Arbeitsbedingungen, Milch wird verkauft zu Dumpingpreisen und und und.
Die Welt hat nach diesem Buch eine noch viel stärkere Schieflage als sie auf den ersten Blick offenbart.

Für mich ist das Thema sehr herausfordernd, da ich gerne und viel Geld ausgebe. Meistens für Dinge, die ich eigentlich schon im Überfluss habe, aber unbedingt besitzen möchte.
Aber ich will auf in der Spur bleiben, die das Thema anregt. Verantwortungsvoll Leben. Darum geht's.
Wie gehe ich mit meiner Umwelt um? Verbessere ich mit meinem Einkauf soziale Bedingungen? Was ist mir ein Produkt wert?

Am Beispiel Milch möchte ich das deutlich machen. Gestern war ich einkaufen und ich brauchte auch Milch. Ich trinke gern und viel Milch, nicht nur im Kaffee. Es gibt Milch für 55 Cent den Liter. Diese habe ich ganz lange gekauft, ist ja billig! Bis ich in den Sommerferien zu Besuch auf einem Bauernhof war und mir der Landwirt erklärt hat, was er für einen Liter Milch bekommt. Wenn die Milch weiterhin so billig ist, dann müsste er zumachen meinte er.
Milch ist mir heute mehr Wert. Es gibt Milch aus der Region- ohne lange Transportwege und mit einem fairen Milchpreis für die Bauern. Die ist teurer, keine Frage - aber das sollte uns die Milch wert sein. Lebensmittel überhaupt. Und, es gibt ja einen Trend dazu. Anscheinend gibt es immer mehr VerbraucherInnen die Wert auf gute und ökologische Lebensmittel legen. Die Märkte stellen sich darauf ein wenn die Nachfrage groß genug ist. Vielleicht gibt es eine Renaissance kleiner Hofläden, die 100% Bio und eigene Herstellung verkaufen.

Und wer keine Milch trinkt aber lieber im Internet surft? Hier die CO2 neutrale Suchmaschine forestle.org
Das sind nur kleine Beispiele und ich weiß, man muss sehr viel mehr verändern als nur seine Milch fair zu kaufen. Aber sie zeigen, wie man mit wenig Mitteln etwas für diesen Planeten tun kann -schließlich haben wir nur diesen einen!



Ein Lebenszeichen

Liebe Freunde,

2 Wochen Schule sind jetzt wieder beinahe nach den Ferien um und ich könnte glatt wieder welche gebrauchen. Zur Zeit ist viel los, viel zu lesen und zu schreiben. Und wenn ich mich so umschaue, scheint es auch anderen so zu gehen... Naja, ich freu mich auf jeden Fall wieder hier in Marburg zu sein. So langsam füllt sich mein Timer mit Terminen für das Jahr 2010 und es ist sieht ganz so aus, als wenn ich wieder viel unterwegs bin - genau richtig!
Am Dienstag habe ich meinen Geburtstag ganz klein feiern können-Danke für das tolle spontane Pizzaessen in Wiesbaden liebe Judith ;-)
Heute werde ich weiter an meiner Predigt über das Thema "Freundschaft" schreiben und am Freitag ist die Worshipnight vom Marburger Jugendnetzwerk und das Planetviewfestival.

Montag, 4. Januar 2010

Weihnachtsferien - 2000 Kilometer im Schnee

Liebe Freunde ich wünsche euch ein frohes und gesegnetes neues Jahr.
Seid ihr gut "reingekommen" oder eher "gerutscht"?

Die letzten drei Wochen war ich viel unterwegs und hatte viel um die Ohren, deshalb habe ich auch lange nichts mehr gepostet. Los ging's direkt mit Proben auf zwei Auftritten mit meiner Band trust! in Stift Quernheim. Wir haben uns Weihnachten alle wieder getroffen und zusammen Musik gemacht. Es war eine schöne Sache und auch die erste und einzige Probe lief richtig gut ;-)

Danach gings über Wiesbaden und Leipzig nach Schwarzkollm auf eine Familien-Silvesterfreizeit. Drei Mädels aus meinem Kurs haben die Freizeit organisiert und ich bin als Mann für die Jungs mitgefahren... Es war eine richtig coole Zeit mit viel Thema, Freizeit und Show. Die Familien haben ihr bestes gegeben und so manches Talent wurde wahrscheinlich in den 5 Tagen innerhalb der Familie neu entdeckt. Silvester haben wir dann mit ganz vielen Menschen aus dem Dorf gefeiert, die sich alle auf der Straße getroffen haben. Zurück gings über Halle (a.d. Saale) wieder nach Bünde zu meinen Eltern. Die ganzen Autofahrten waren immer begleitet von Schnee. Mal konnte ich den Twingo voll aufdrehen und ihn in nie geahnte Geschwindigkeitsflüge drehen, dann gings auch mit 30 über die Autobahn...

Ich durfte tolle Erfahren machen und viele Menschen kennenlernen. Danke für alle Bewahrung und alles Gelingen!